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4.5. Manjarin – Pontferrada 25 km
Wir gingen den Berg hinab nach Pontferrada, welches eine wunderschöne Stadt ist und wo es eine große Pilgerherberge gibt. Wir kochten zusammen mit einer großen Pilgergruppe und hatten ein gemeinsames Abendessen. Der Jakobsweg von seiner besten Seite!
5.5. Pontferrada – Villafranca de Bierzo 26 km
Es ist sehr heiß geworden. Unterwegs befinden sich jetzt sehr viele Pilger. Manchmal sieht es unterwegs aus wie auf einer Pilgerautobahn. Je mehr, desto glücklicher. Es ist sehr voll, aber ein erhebendes Gefühl.
6.6. Villfranca – O’Cebreiro 28 km
Heute kamen wir nach Galizien, die letzte Provinz im letzten Land meiner Pilgerreise. Nach einem heißen Anstieg nach La Faba kamen wir nach O’Cebreiro, einer keltischen Stadt in den Bergen. Tagsüber ist sie voller Touristen, aber nachts leer und magisch.
7.5. O’Cebreiro - Samos 30 km
Bergab ging es durch einen kühlen Wald nach Samos. Wir übernachteten im Kloster von Samos, einem der ältesten Gebäude auf dem Camino.
8.5. Samos - Portomarin 36 km
Heute kamen wir durch Sarria, der letzten Stelle, an der man den Pilgerweg nach Santiago beginnen kann. Ein Pilger muss mindesten 100 km wandern und diese Stelle ist Sarria, 100 km östlich von Santiago.
9.5. Portomarin – Palas de Rei 26 km
Wir wanderten bergauf bis Hospital de Cruz und dann begann der Abstieg nach Palas de Rei. Wir kamen am frühen Nachmittag an und unsere Pilgergruppe verbrachte den restlichen Nachmittag auf der sonnendurchfluteten Plaza. Himmlisch!
10.5. Palas de Rei - Arzua 30 km
Der Weg wird jetzt kurz. Wir sind in den Hügel von Galizien, was bedeutet, dass wir ständig bergauf und bergab gehen müssen. Galizien ist schwer für die Beine aber wunderschön.
11.5. Arzua – Monte de Gozo 38 km
Unser Ziel heute war die größte Pilgerherberge auf dem Camino, Monte de Gozo, für die letzte Nacht auf der Pilgerreise. Hier gibt es 800 Betten, aber nur 100 waren für uns bestimmt. Es war ein sehr langer Tag heute.
12.5. Monto de Gozo – Santiago de Compostela 4,2 km
Wir standen vor Sonnenaufgang auf und machten uns auf den Weg nach Santiago. Wir kamen bei Sonnenaufgang in die Stadt. Fünf von uns marschierten Arm in Arm auf die Plaza Obradoiro. Den ganzen Tag begrüßten wir die ankommenden Pilger und beglückwünschten uns gegenseitig. Eine Reise von 3 Monaten und 3000 km ging heute zu Ende. Jetzt bleiben nur noch 125 km zur Küste, nach Finesterre und Muxia, zu wandern.
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